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Nähtisch
aus der Gründerzeit.
Näh-
oder
Handarbeitstische kamen in der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts
auf und waren kleine Tische mit Behältnissen, in denen sich
Stick-
und Näharbeiten samt den dazu notwendigen Utensilien
unterbringen
ließen.
Sie
hatten zunächst
Klappdeckel und viele kleine Schubladen, später
Kästen mit
Fächern und Stoffbeutel. So auch unser Nähtisch, der
zwar
nicht dem 18. Jahrhundert, sondern der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts entstammt. Aber auch noch in dieser Zeit wurden
Grundformen früherer Perioden nachgeahmt.
Dieser Nähtisch aus Nussbaum besitzt noch sein originales Innenleben mit Kästen und
dem
dazugehörigen Nähkissen, das bei Nichtbedarf
weggeklappt
werden kann.
Raffiniert
gestaltet sich
auch die Möglichkeit, die oberen Kästchen wie eine
Schublade
herausziehen zu können, um darunter noch mehr Stauraum
vorzufinden.
Die
angehängten
Detailbilder zeigen diese sowohl pfiffigen, als auch praktischen
Mechanismen.
41 cm (B) x 77
cm (H) x 44 cm (T)
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