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Eine Eichenvitrine aus dem Historismus, genauer dem LouisQuinze,
in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden.
Eine wirklich ausgefallene
Vitrine, die trotz ihres vermutlich späten Entstehungsdatum, ganz
dem Louis-Quinze angelehnt ist. Louis-Quinze gehört zu einer
Stilrichtung im Barock.
Im ersten Augenblick davon
ausgehend es hier mit einem originalen Möbel zu tun zu haben, sind
uns nach eingehender Untersuchung einige handwerkliche Details
aufgefallen, die uns hieran zweifeln lassen. Vermutlich ist hier ein
Möbel nach originalem Vorbild in Auftrag gegeben worden mit der
Bitte, dieses möglichst genau nachzuarbeiten oder ein
später Anhänger des Louis-Quinze-Stils hat in der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts diesen nachzuarbeiten versucht. Wir
wissen es nicht.
Was wir aber mit Sicherheit
wissen ist, dass hier ein wunderschönes Einzelstück
entstanden ist, sowohl von der Idee, als auch in Ausführung.
Herrlich!
Zur Vitrine gehören
vier Einlegeböden, die zur Zeit noch mit einer alten Folie bezogen
sind; selbstverständlich werden wir diese nach der Restaurierung
entfernt haben. Beachten Sie bitte auch die ungewöhnlich schmale,
schlanke Form.
94 cm (B,
Gesims), 82cm (B, Korpus) x 198 cm (H) x 39 cm (T, Korpus)
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